Flugreise nach Mallorca (II)


Nachfolgend detaillierte Informationen und Impressionen
einer Rollstuhlreise (Sommer 2003) nach Mallorca in das

Hotel Castell de Mar Animation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender Stern  in Cala Millor
Animation Vögel an Tränke

Mallorca Rollstuhl Urlaub Mallorca mit Rollstuhl!
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Die folgenden Bilder sind allesamt Vorschaubilder, sogenannte "Thumbnails"!

(Um Details in einer vergrößerten Darstellung sehen zu können, bitte einfach das jeweilige Foto anklicken. Aus Rücksichtnahme auf Besitzer langsamerer Modems, sind die Fotos nicht in höchster Auflösung dargestellt).



Flugtransfer Hotelanlage Hotelzimmer Hotelpool Promenade Strand Unterwegs

 

Flugtransfer

 
Meike im Flugzeug Auf ein Neues!

Das zweite Mal nach Mallorca.

Und wie gehabt auf den vorgesehenen Rolli-Plätzen im vorderen Bereich des Flugzeugs.

 

  Persönliche Abholung!

Weil der "Anlegepunkt" des Flugzeugs in Palma de Mallorca nicht behindertengerecht war (Treppenstufen), erfolgte die Abholung mit einem Spezialfahrzeug mit Hebebühne, welches uns direkt zu einem rolligerechten Nebeneingang der Gepäckausgabe brachte.

Das Tranportfahrzeug beim Austeigen aus dem Flugzeug

Der innere Flughafen Palma de Mallorca Der Flughafen in Palma de Mallorca!

Der Flughafen ist im Inneren ebenerdig gut befahrbar und überbrückt evtl. Höhenunterschiede mit Rampen statt mit Treppen.

So erreicht man auch mit Rollstuhl gut die diversen Shops oder Erfrischungsstände.

 

  Ein Behinderten-WC im Flughafen!

Die Rolli-WC´s sind gut ausgeschildert und geräumig.

Diverse Haltegriffe sind ebenfalls durchweg vorhanden.

Eine Rolli-Toilette im Flughafen Palma de Mallorca

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Hotelanlage

 
Der Hoteleingang Das Hotel Castell de Mar Animation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender Stern

Das Hotel verfügt links und rechts der Haupt-Eingangstreppe über Rampen. Diese sind zwar etwas steil, aber zu bewältigen.

Angekommen, gibt es dann auch eine normale Eingangstür links neben der automatischen Drehtür am Haupteingang.

Alternativ:
Es gibt auch noch einen rollifreundlichen Nebeneingang mit seichterer Rampe durch den Garten (im Hintergrund).

 

  Die Hotellobby!

Die Lobby ist ebenerdig und führt zum Nebeneingang sowie zum Poolbereich.

Der Rezeptionstresen ist leider etwas zu hoch, um aus einem Rollstuhl heraus die Formulare ausfüllen zu können.

Zwei Lifts führen von der Empfangshalle aus zu den oberen Etagen.

Die Hotel-Lobby

Ein Hotel-Lift Die Hotel-Lifts!

Die Lifts sind zwar etwas eng bemessen, aber für einen normalen Rollstuhl ausreichend.

 

  Die Poolbar!

Der Poolbar-Bereich ist direkt von der Lobby aus ebenerdig zu erreichen und gut befahrbar.

Hier ist auch der Ausgabebereich für die Badetücher... für einen Rollifahrer ist der Ausgabetresen leider etwas zu hoch.

Die Poolbar

Ständige Unterhaltung durch die Müllabfuhr Ständige Unterhaltung!

Direkt neben dem Hotel befindet sich neben einem Supermercado auch noch eine Burgerking-Filiale.

Die dort anfallenden Müllberge werden rund um die Uhr(!) täglich entsorgt.
Der Preis für den Massentourismus.

Den (teils recht waghalsigen) Bestrebungen der Müllwerker zuzusehen, sorgte dennoch immer wieder für Unterhaltung.

 

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Hotelzimmer

 
  Das Hotelzimmer (hier eine Suite)!

Eine Suite ist schwellenlos erreichbar und alle Möbel lassen sich individuell verrücken.

Auch die vorhandene Sitzecke lässt sich individuell an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Eine Suite entspricht der Größe nach einem gewohnten Standard-Doppelzimmer.
Die normalen Doppelzimmer sind recht klein... und daher für einen Rollstuhlfahrer nicht unbedingt zu empfehlen.

Ein Standard-Doppelzimmer

Die Badewanne Das Badezimmer!

Das Badezimmer ist durch eine Schiebetür verschließbar und bietet nur eng bemessenen Bewegungsspielraum.

Der Waschtisch und die Badewanne weisen stabile Haltegriffe auf.

 

  Die Toilette!

Der Zugang zur Toilette ist jedoch problemlos möglich, da sich diese direkt am Raumeingang befindet.

Zwischen der Toilette und dem Bidet befindet sich ein klappbarer Haltegriff.

Die Toilette

Der Balkon - Vorsicht Absatz! Der Balkon!

Der Balkon ist etwas klein und für einen Rollstuhlfahrer alleine nicht erreichbar!

Ein ca. 10 cm hoher Absatz verhindert dies ohne Hilfestellung grundsätzlich!

 

  Die "Abhilfe"?!

Das Hotel bot in diesem Fall Abhilfe in Form einer hoteleigenen Rampe an.

Und nach "nur" ca. 1,5 Wochen täglichen "Neu-Erinnerns" des Servicepersonals, fanden wir dann schließlich tatsächlich diese Rampe als "Standard-Lösung" vor:

Zwar gut gemeint, aber leider reichte die Rampe weder innen noch außen an die Türschwelle heran...

Eine notdürftige Rampe

Wenig Spielraum mit der Rampe ... und war zudem auf dem kleinen Balkon nicht ohne Hilfestellung nutzbar, wenn man denn nicht mit dem Geländer kollidieren wollte.

Aufgrund der mittigen Lage der Rampe auf dem Balkon, fällt das Rangieren auch mit Hilfestellung schwer!

 

  Ein Lichtblick!

Wenn man es dann aber irgendwie geschafft hat, kann man auch den Roomservice mit einem Frühstück auf dem Balkon genießen.

Frühstück auf dem Balkon

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Hotelpool

 
Der Hotepool Der Hotelpool!

Der Hotelpool ist ebenerdig von der Hotellobby aus erreichbar.

Die stark frequentierten Liegestuhlreihen sind allesamt ohne Hindernisse zugänglich.

 

  Der Poolbereich!

Am Besten sucht man sich einen Liegeplatz direkt am Pool, dann hat man auch reichlich Platz!

Treppen oder Stufen gibt es im Poolbereich selbst nicht, lediglich der Ausgang zur angrenzenden Uferpromenade erfolgt über eine Treppe, so dass hier ein Umweg über den Hotelausgang erforderlich ist.

Meike am Hotelpool

Meike im Hotelpool Im Pool!

Es gibt einen Pool, der ausreichend groß Erfrischung bietet.

Tipp: Unmittelbar vor den Essenszeiten hat man am meisten Platz!

 

  Das Hallenbad!

Auf dem Weg von der Lobby zum Pool kommt man auch am Innenpool vorbei, der aber in den Sommermonaten erwartungsgemäß nur spärlich besucht wird.

Das Hotel-Hallenbad

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Promenade

 
Die Uferpromenade Die Uferpromenade!

Die Promenade verläuft kilometerlang und gut befahrbar entlang der gesamten Bucht.

Als Einstiege zum Sandstrand dienen schmale Lücken in der Promenadenmauer (im Vordergrund) mit folgendem hohen Absatz.

 

  Eine Rampe!

Ab und zu findet sich auch eine solche breite Steinrampe, so dass man zwar nicht zu allen Strandabschnitten gelangt... aber diese sind i.d.R. die am besten zugänglichen (weil ohne Liegestuhlreihen).

Eine Promenadenrampe

Rast an der Promenade Kurze Pause!

Entlang der Promenade befinden sich etliche (Hotel-) Bars und Geschäfte, die aber nicht alle ebenerdig erreichbar sind.

Wer (leider meist überteuerte) "Touristenpreise" nicht scheut, kann sich so ab und an mit einer kühlen Sangria, einem Wasser oder Souvenirs versorgen.

 

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Strand

 
  Der Strand!

Der Strand ist feinsandig und mündet in ein brandungsarmes seicht abfallendes Mittelmeer.

An einigen Strandabschnitten liegen vereinzelt größere Felsbrocken in Ufernähe unter der Wasserlinie... dort also aufpassen, wohin man tritt!

Der Strand von Cala Millor

Meike am Strand Am Strand!

Stege oder andere rolligeeignete Zugangswege zum Meer sucht man vergeblich, so dass der Weg zum Wasser nur mit Hilfestellung durch den Sand möglich ist!

 

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Unterwegs

 
  Die Ortschaft Cala Millor!

Die ebenerdige Fußgängerzone von Cala Millor erreicht man direkt vom Nebeneingang des Hotels aus.

Die zahlreichen Geschäfte, Souvenirshops und Bars sind (bis auf wenige Ausnahmen) ebenerdig zu erreichen.

Die Ortschaft Cala Millor

Eine typische Rampe Unterbrechungen!

Regelmäßig durchziehen Straßen die Fußgängerzone.

Da die Fußgängerzone recht breit ist, hat man meist die Wahl zwischen flachen Übergängen (Zebrastreifen haben meist nur optischen Wert) oder Bordsteinabsenkungen (Rampen), die einen Übergang ermöglichen.

 

  Ausflug nach Palma!

Eine der Sehenswürdigkeiten auf Mallorca ist zweifellos die Kathedrale und die Kathedralen-Anlage in Palma.

Wir haben mal in die Anlage reingeschaut...

Vor der Kathedrale in Palma

Im Inneren Der Innenhof!

Das Innere der Anlage erreicht man leider nur, indem man erst Stufen an den jeweiligen Eingangsportalen überwindet (historisch angelegt halt).

Hat man dies (mit Hilfestellung) geschafft, stellt man fest, dass eine Besichtigung der Anlage die Benutzung der alten Steintreppen voraussetzt.

Im Rolli hat man somit keine Chance!

Bleibt der (gebührenpflichtige) Besuch der Kathedrale selbst, sofern man zu einer der zweimal täglichen (recht kurzen) Öffnungszeiten vor Ort ist.
Wir selbst waren leider 20 Min. zu spät dran, haben aber gehört, dass das Innere grundsätzlich rolligeeignet sein soll.

 

  Unterwegs in Palma 1!

Die Innenstadt gibt sich modern und mit stufenloser Fußgängerzone (wenige Nebenstraßen einmal ausgenommen).

Das Aufsuchen der zahlreichen Geschäfte, Boutiquen oder Kaufhäuser etc. stellt jedenfalls kein Hindernis dar, da diese meist einen ebenfalls ebenerdigen Eingangsbereich besitzen.

Die Fußgängerzone von Palma

Eine schöne Fassade Unterwegs in Palma 2!

Wer genauer hinschaut, kann in der Hauptstadt (Altstadt) viele schöne (historisch geprägte) Bauten erblicken...

 

  Unterwegs in Palma 3!

... sowie hin und wieder einige historische Artefakte in der Nähe der ausgewiesenen Sehenswürdigkeiten (hier bei der Kathedrale).

Eine historische Kanone

Geschafft! - Sightseeing beendet Geschafft!

Irgendwann hat man aber auch diese hinter sich... und freut sich (insgeheim) auf die Rückkehr ins Hotel.

 
 
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Kurzes Fazit:

Das Hotel Castell de Mar ist rollifreundlich und gut befahrbar... sollte laut Auskunft der Behinderten-Service-Hotline des größten deutschen Reiseveranstalters aber auch komplett rolligeeignet sein - reingefallen:
Denn schade nur, dass dies die ungehinderte Benutzung des Balkons nicht mit einschließt!

Cala Millor selbst gibt sich im Wesentlichen rollstuhlfreundlich, wenn auch die vorhandenen Rampen im Ort manchmal eher provisorisch anmuten.
Warum es in dieser Hochburg noch keine "radfreundlichen" Zugangswege zum Strand gibt, bleibt dennoch ein Rätsel.

Etwas schade ist nur, dass im Zeichen des Massentourismus die eigentlich bekannte Herzlichkeit der Einheimischen teils auf der Strecke bleibt.
Man ist halt einer unter zigtausend Massentouristen... nicht mehr und nicht weniger.

Wen das aber nicht stört, findet mit Cala Millor ein Reiseziel vor, dass zu Recht als lebhaft zu bezeichnen ist! Unzählige Bars, Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten jeglicher Art lassen Langeweile nicht so schnell aufkommen.

Nebenbei:
Bei der Wahl eines Hotels in Cala Millor ist die "Entfernung zum Zentrum" nur zweitrangig zu bedenken, denn die gesamte Bucht ist ein einziges großes Zentrum... so dass man, egal wo, immer irgendwie mittendrin ist.

Mallorca Rollstuhl Urlaub Mallorca mit Rollstuhl!
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