Städtereise nach Paris


Nachfolgend detaillierte Informationen und Impressionen
einer Stadtreise (Frühjahr 2003) nach Paris in das

Hotel Elysee Union Animation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender Stern  in Paris-City.
Animation Baguette vor dem Eiffelturm

Die folgenden Bilder sind allesamt Vorschaubilder, sogenannte "Thumbnails"!

(Um Details in einer vergrößerten Darstellung sehen zu können, bitte einfach das jeweilige Foto anklicken. Aus Rücksichtnahme auf Besitzer langsamerer Modems, sind die Fotos nicht in höchster Auflösung dargestellt).

Seht uns die eingedeutschte Schreibweise (ohne "Accents", "Dächer" usw.) bitte nach!


Flugtransfer Hotel Hotelzimmer Verkehrsmittel Sehenswürdigkeiten Impressionen

 

Flugtransfer

 
"Special Service" der Air France Der Flughafen "Charles de Gaulle"!

Der Flughafen ist modern und auch für Rollstuhlfahrer problemlos benutzbar, da die Korridore ebenerdig sind und auch andere Ebenen per Lifts erreichbar sind.
 


Fliegt man mit der Air France, wartet diese beim Abflug allerdings mit einer kleinen "Besonderheit" auf:
--> Der eigene Rollstuhl wird bereits beim Einchecken abgegeben und man wird gleich in den Flugzeug-Tragestuhl umgesetzt.

Uns war dieser "Service" neu, denn bislang erfolgte der Wechsel stets erst beim Boarding... dafür wurden wir in Paris aber auch vom freundlichen Flughafenpersonal direkt zum Abflug-Gate gebracht...

 
 
... so verbringt man dann aber leider die Zeit in der Wartezone bis zum endgültigen Boarding im unpraktischen (weil vom Rollifahrer selbst nicht fahrbaren) Flugzeug-Tragestuhl.

Eine Begleitperson sollte daher mit vor Ort sein!


Aber zur "Ehrenrettung" der Air France:
Bei bislang keiner anderen Fluggesellschaft haben wir derart hilfsbereites Flugzeugpersonal angetroffen:
Wir mussten einen Steward schon etwas bremsen, als er (seine Jacke ausziehend) Meike hemdsärmlig persönlich auf Händen zum Sitzplatz tragen wollte, weil ihm der Flughafen-Hilfsdienst nicht pünktlich genug war und man Meike nicht warten lassen wollte!


Der Wartebereich

Der Lift zur Flughafen-Shopping-Zone Der Flughafen-Lift!

Will man seine Wartezeit mit Shopping oder Erfrischungen verkürzen, bietet sich einer der rolligerechten Flughafen-Lifts an, um in die entsprechende Flughafenebene zu gelangen...

(... sofern eine Begleitung dabei ist, um den evtl. Tragestuhl "zu fahren").

 

  Der Standard-Flughafenbus!

Die standardmäßig verkehrenden Flughafenbusse sind leider nicht rolligerecht...

Der Standardbus der Air France

Der rolligerechte Flughafenbus ... deshalb sollte man warten, bis auch einmal einer der öffentlichen rolligerechten Busse vorfährt,

oder schon bei der Reisebuchung einen Limousinen- oder Taxitransfer mitbuchen, bzw. individuell eines der zahlreichen Flughafen-Taxen in Anspruch nehmen (die aber recht teuer sind).

 

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Hotel

 
  Das Hotel Elysee Union Animation Blinkender SternAnimation Blinkender SternAnimation Blinkender Stern

Die Lage des Hotels ist erstklassig:

Nur wenige hundert Meter zum Triumphbogen, nur wenige Gehminuten zum Musee d'Art Moderne, Trocadero oder weiter zum Eiffelturm (der bereits vom Hoteleingang aus zum Greifen nah erscheint).

Der Zugang zum Hotel gestaltet sich stufenlos (vom Bordstein einmal abgesehen) und bereits nach wenigen Metern ist die Rezeption erreicht.

Der weitere Zugang zu einem behindertenfreundlichen Doppelzimmer im Erdgeschoss ist ebenfalls ebenerdig via Hotelgarten erreichbar.

Direkt neben der Rezeption befindet sich übrigens auch die Internet-Ecke mit einem französischem Windows-Rechner.

Der Hoteleingang

Der Hotelgarten Der Hotelgarten!

Der Hotelgarten grenzt direkt ebenerdig an das behindertenfreundliche Doppelzimmer an, das im (offenen) Atrium des Erdgeschosses liegt.

Ein verstohlener Blick durch die Türspalte oder die Zimmergardine... und man weiß, mit was die übrigen Hotelgäste so ihre Croissants belegen.

 

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Hotelzimmer

 
  Das behindertenfreundliche Doppelzimmer!

Das Zimmer weist innerhalb keine Schwellen auf, auch nicht zum Hotelgarten.

Es ist nicht übermäßig groß, aber ausreichend (ein City-Hotelzimmer halt) mit rustikalem Ambiente.

Behindertenfreundliches Standard-Doppelzimmer

Bewegungsspielraum im Zimmer Der Bewegungsspielraum!

Alle Möbel sind beweglich, aber auch ohne Umrück-Aktionen ist jeder Punkt des Zimmers zu erreichen.

Im Bedarfsfall lässt sich aber dennoch das Zimmer individuell gestalten.

 

  Das Badezimmer!

Das Badezimmer ist recht großzügig und schwellenlos befahrbar.

Der Waschtisch ist unterfahrbar.

Ein Haltegriff an der Toilette fehlt allerdings.

Das Badezimmer

Die Badewanne Die Badewanne!

Die Badewanne ist erfreulich niedrig und weist zwei stabile Haltegriffe auf.

Der Wasserabfluss ist per Drehknauf bedienbar.

 

  Die Badewanne in Aktion!

So steht einem entspannenden Bad im Anschluss an eine "anstrengende" Besichtigungstour eigentlich nichts mehr im Weg.

Meike zur Entspannung in der Badewanne

Frühstück "frei Haus" - Roomservice Der Room-Service!

Wer einmal nicht im Hotelgarten frühstücken möchte (z.B. weil "sie" völlig übernächtigt ist), bekommt auf Wunsch ein reichhaltiges Frühstück "frei Haus" geliefert.

Ein Trinkgeld für das Servicepersonal ist dies jedoch immer wert.

 

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Verkehrsmittel

 
  Die Pariser Metro!

Die von uns gesehenen Zugänge zur Metro waren leider stets im historischen Stil gehalten... schön anzusehen, aber leider nicht rolligerecht, weil nur per Treppen erreichbar.

Aber es gibt zum Glück Alternativen!

Ein typischer Zugang zur Metro mit Treppen

Im Batobus auf der Seine Der Batobus!

Der Batobus ist ein "Schiffstaxi", das entlang der Seine bei den bekannten Sehenswürdigkeiten der Pariser Innenstadt Ein- bzw. Ausstiegspunkte bietet:

  • Eiffelturm
  • Musee d'Orsay
  • St-Germain des-Pres
  • Notre-Dame
  • Jardin des Plantes
  • Hotel-de-Ville
  • Louvre
  • Champs-Elysees

(Pauschalpreise 2003: 10 Euro für 1 Tag, 12,50 Euro für 2 Tage usw.).

Vor dort aus kann man dann auch leicht Exkursionen zu den Besuchszielen abseits der Seine starten.

Die mit gekennzeichneten Ein-/Ausstiegspunkte bieten auch für Rollifahrer geeignete Zugangsmöglichkeiten auf das Schiff.

Die übrigen haben zwar jeweils eine kleine Treppe zur Straßenebene... aber auch dort fasste das Schiffspersonal unaufgefordert stets hilfsbereit mit an, um auch Rollifahrern oder Kinderwagenbesitzern die wenigen Stufen hinauf zu helfen!

Es gibt den Servicegedanken also doch noch!

 

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Sehenswürdigkeiten

 
 
 
     

Tour Eiffel

   

Place du Trocadero

   

Arc de Triomphe

       
 
 
 
    Avenue des Champs-Elysees     Ausgewählte Sehenswürdigkeiten     Musee du Louvre      
 

Gesamtübersicht

   
 
 
     

Hotel des Invalides

 

Notre-Dame

 

Grand Palais

       
 
 

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Impressionen

 
  Modernes Paris!

Das heutige Paris ist eine moderne Großstadt mit wechselnden Strassen- und Bürgersteigbelägen.
Mal geteert, mal Kopfsteinpflaster, mal abgesenkte Bürgersteige, mal Bordsteinkanten... aber insgesamt gut befahrbar!

Aber es scheint dort akuten Parkplatzmangel zu geben, denn die Autos parken zuweilen so dicht Stoßstange an Stoßstange aneinander, dass es hierzulande dafür bestimmt einen Strafzettel geben würde.

So entlockt es einem vereinzelt schon einmal ein Schmunzeln beim Anblick der zahlreichen verbeulten Autos oder den gar mit Kopfkissen "gepolsterten" Stoßstangen, um sich auch in die letzte noch so enge Parklücke hineinquetschen zu können.

Modernes Paris - Strassenzug

Historisches Paris - Häuserfassaden Historisches Paris!

Abseits der Hauptverkehrsadern trifft man aber allerorten auf die historischen Gebäudefassaden, die dieser Stadt den sprichwörtlichen Charme verleihen.

Einfach schön!

Und bei aller Historie: Selbst die schmalsten Strassen haben i.d.R. noch einen befahrbaren Bürgersteig.

 

  Kunst allerorten!

Kunstvolle Fassadenreliefs schmücken unzählige Gebäude, so dass man fast vergessen könnte, sich in einer Metropole des 21. Jh. zu befinden...

... und die die "Stadt der Liebe" im Glanz der Abendsonne in ein romantisches Licht eintauchen lassen.

Kunstvolle Fassade

Eine öffentliche Behindertentoilette Eine öffentliches Rolli-WC gesichtet...!

Vereinzelt sind auch öffentliche Toiletten zu sichten, an denen das Rollizeichen prangt...

 

  ... aber nicht so einfach!

Ein normaler "Rolli-Toilettenschlüssel" hilft hier nicht weiter!

Für den Zugang ist ein spezieller Zugangs-Chip erforderlich, der lt. Hinweis bei der Stadt Paris erhältlich ist, vermutlich um Missbrauch zu vermeiden.

Dumm war nur:
Wir waren an einem Wochenende dort... und auch Pariser Stadtangestellte haben einmal Wochenende!

Also bleibt zur Not nur das Ausweichen auf öffentliche Gebäude, bzw. Sehenswürdigkeiten.

Rolli-WC mit Hindernissen - Zugang nur mit Chip

Die Brücke Alexandre III Pont Alexandre III !

Diese Brücke gilt als die pompöseste der Stadt und als Meisterwerk der Ingenieurbaukunst. Zahlreiche Kandelaber und Putten verzieren diesen eleganten Bogen über die Seine, ganz im Zeichen der Belle Epoque.

Über diese Brücke gelangt man dann auch barrierefrei direkt zum Invalidendom und dessen Parkanlagen.

 

  Strassenmarkt!

Neben den Einkaufszentren gibt es hin und wieder in den Nebenstraßen auch Einzelhändler, die frische Ware an Außenverkaufsständen feilbieten.

In genau diesen Nebenstraßen, jenseits der "Touristen-Meilen", findet man auch die gemütlichen französischen Bistros, wo auch nur ein paar wohlwollende Brocken "Wörterbuch-Französisch" ein erfreutes Lächeln auf die Lippen der Bedienung zaubern.

Meike an einem Strassenmarktstand

Eine edle Shoppingmeile entlang des Champs-Elysees Edel-Shopping!

Wer in Paris shoppen möchte, findet neben zahlreichen kleinen Boutiquen oder Kaufhausfilialen gerade entlang der Champs-Elysees auch geradezu "pompöse" Einkaufsgelegenheiten für den gehobenen Anspruch.

Auf "Schnäppchen" sollte man dort allerdings nicht unbedingt hoffen!

 

  Gucci!

Wer dann immer noch etwas in der Reisekasse übrig hat, hat schließlich bei Gucci die Gelegenheit sich auch noch davon zu trennen.

Der ebenerdige Eingangsbereich jedenfalls, bewahrt nicht davor .

Der Zugang zur Gucci-Niederlassung

Pause auf dem Champs Elysee Pause auf den Champs-Elysees!

Sollte man dann endgültig von der schweren Last etlicher Euros befreit sein, bietet eine der zahlreichen Bänke entlang der Champs-Elysees Gelegenheit für eine kleine "Erholungspause".

 
 
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Kurzes Fazit:

Der Flughafen "Charles de Gaulle" sowie das Hotel "Elysee Union" sind für Rollifahrer im behindertenfreundlichen Doppelzimmer kein Problem!

Paris selbst gibt sich historisch-modern und überwiegend rollifreundlich, wenn auch der Zugang zur Metro unnötig erschwert wird. Aber mit dem z.B. "Batobus" gibt es eine gute Alternative die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erreichen, wenn man nicht partout alles zu Fuß ansteuern will (und die Champs-Elysees strecken sich mehr als man zunächst denkt!).

Paris versprüht seinen Charme permanent!
Sowohl in tagsüber in Sonnenlicht getaucht als auch nachts beim Versuch das Funkeln der Sterne zu übertreffen.

Wir jedenfalls werden gerne wieder einmal dorthin reisen (und dann auch das Schloss Versailles außerhalb der Stadt besuchen!).

Ein "Klischee" hat sich aber bewahrheitet:
Natürlich bekommt man in den "Touristenzonen" auch auf englisch (Deutschkenntnisse sind eher selten) immer das, was man haben möchte!

Aber:
Wenn man auch die Herzlichkeit der Franzosen erfahren möchte, können ein paar wohlwollende "Brocken" auf französisch auch diejenigen Türen öffnen, die der "Normal-Tourist" wohl niemals erfahren wird!

Die "Grand Nation" versteht sich in vielerlei Hinsicht halt oft immer noch als der "kulturelle Nabel der Welt".

Wer sich diesem nicht von vorne herein verschließt, sondern sich ggf. tolerant gibt und statt dem typisch touristischen "a piece of cheese, please" ein "un fromage, s'il vous plait" bei der Dessertbestellung über die Lippen bringt, demjenigen wird z.B. auch einmal schulterklopfend ein privater Regenschirm bei Schauergefahr freundlicherweise angeboten (aber bitte wieder zurückbringen)!
C´est la vie!

Animation Baguette vor dem Eiffelturm

Warum besuchen Sie Paris nicht einfach selbst? Es ist günstiger als Sie denken...


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